Bildrate und Ergebnisalter
FPS beschreibt die Anzahl verarbeiteter Bilder pro Zeit; Latenz reicht von der Erfassung bis zum nutzbaren Ergebnis. Eine lange Warteschlange kann trotz hohem Durchsatz veraltete Ergebnisse liefern. Beginn und Ende der Messung werden ausdrücklich genannt. Neben dem Mittelwert werden Verteilung und ungewöhnliche Verzögerungen beobachtet.
Die Pufferstrategie hängt von der Aufgabe ab
Eine Liveanzeige kann das neueste Bild bevorzugen; eine Produktprüfung darf möglicherweise kein Bild überspringen. Erforderliche Bilder werden durch Produkttrigger und Prozessbedarf festgelegt. Reicht die Verarbeitung nicht aus, wird dies ausdrücklich gemeldet. Unbemerkter Bildverlust darf keine falsche Freigabeentscheidung erzeugen.
Beispiel eines Zeitbudgets
In einer hypothetischen Linie liegen Kamera und Auswerfstelle 0,5 Meter auseinander. Bei 1 Meter pro Sekunde bleiben etwa 0,5 Sekunden. Diese Zeit steht nicht vollständig dem Modell zur Verfügung: Kommunikation, Aktorreaktion und Reserve benötigen ebenfalls Zeit. Dies sind keine SOPON-Leistungsdaten; das reale Budget ergibt sich aus Messungen vor Ort.
