Einen Fehlerkatalog erstellen
Kratzer, fehlende Teile, falsche Positionierung und Farbabweichungen können unterschiedliche Verfahren benötigen. Für jeden Fehler sind Beispiele an der zulässigen und unzulässigen Grenze nötig. Geprüfte Flächen, Sichtfeld und unsichtbare Bereiche werden dokumentiert. Erläuterte Beispiele unterstützen gemeinsame Definitionen und verringern widersprüchliche Annotationen.
Regelbasiertes Verfahren oder lernendes Modell?
Schwellwertverfahren oder Konturen können ausreichen, um ein gleichmäßig beleuchtetes Teil auf Anwesenheit zu prüfen. Stark wechselnde Fehlerbilder können einen lernenden Ansatz erfordern. Verfahren werden an denselben unabhängigen Beispielen verglichen. Vor einem komplexeren Modell wird geprüft, ob bessere Bildaufnahme die Fehler verringert.
Prüfergebnisse in den Produktionsablauf einbinden
Jede Entscheidung erhält Produktkennung und Zeitstempel. Die tatsächliche Trennung eines zurückgewiesenen Produkts kann bestätigt und für unsichere Ergebnisse eine Prüfliste vorgesehen werden. Ausschussquote, übersehene Fehler und Kamerastörungen werden getrennt überwacht. Nur akzeptierte Muster zu melden ist irreführend; Prüfumfang und nicht sichtbare Fehler werden ebenfalls offengelegt.
